Ein Tag in Beograd – Ein virtueller Spaziergang – Teil 1: Ruski Car

Beograd war sehr lange Zeit die zentrale Metropole in Südosteuropa. Die Kriege auf dem Balkan, NATO-Intervention sowie diverse Embargos und Rezessionen veränderten die Stadt und ihre Bedeutung zunehmend. In den letzten Monaten war ich für ein paar Tage in Beograd. – Wow, es hat sich in den letzten anderthalb Jahren viel getan. Gerne wollte ich dem geneigtem Leser den einen oder anderen ganz besonderen Platz in dieser wunderschönen Stadt präsentieren. Und das Häppchen-weise in den nächsten Wochen. Heute geht es los mit dem legendären Cafe Ruski Car.

Ruski CarEin Bus von Lasta-Beograd sollte mich in die Innenstadt bringen. Und die erste Station unseres Besuchs in dieser „amazing“ Stadt sollte das Kaffeehaus „Ruski Car“ werden. Ein klassisches Frühstücksgedeck sollte uns zunächst die Energie für einen aufregenden Tag geben. Ein Mokka, ein Glas Wasser und ein Stück Ratluk und ein freies W-LAN sollten uns den Aufenthalt versüßen und den Weg ebnen.

Das Kaffeehaus besteht schon seit etlichen Jahrzehnten und diente sehr lange Zeit auch als Treffpunkt der beograder Boheme und der Intellektuellen. Nach längerer Umbauphase in den letzten Jahren erblickt das Kaffeehaus wieder in einem neuen Glanz. Etwas störend könnte allerdings der präsente Plasma-Bildschirm wirken.

In der Zeit, in der ich in Belgrad ein paar Monate lebte, genoss ich endlose Spaziergänge durch die Straßen dieser Metropole. Altbau und Modernismus stießen / prallten aufeinander. Eine Melange aus Tradition und Moderne wirkten manchmal wie die Resopal-Platte im „Unser Dorf soll schöner werden“-Wettbewerb – nicht schön aber manchmal verdammt nützlich. Ein besonderer Anblick waren die Schneeberge überall in der Stadt.Tradition und Moderne im Stadtbild Beograds

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